Das Fliegen vom Startplatz Hochälpele

Das Fliegen vom Startplatz Hochälpele

 

  1. Keine Gastfliegerregelung, wir bitten Gastpiloten sich direkt bei uns zu melden. Es gibt keine Startgebühr, bitte werde Mitglied im GSV Staufen, um das freie Fliegen weiter sicherstellen zu können. Wir bitten Erstflieger und Gastpiloten uns zu kontaktieren. Wir geben gerne eine Fluggebietseinweisung, da der Startplatz besondere Gefahren birgt.
  2. Anreise: mit dem Auto oder Buslinie aufs Bödele (Mo-Fr alle halbe Stunde), danach Fussmarsch ca 45 Min zum Startplatz.
  3. Die Almwirtschaft bittet uns dringend nicht über Kühe hinweg zu Starten, denn aufgeschreckt könnten sie sich verletzen.
  4. Nicht geeignet für selten fliegende Piloten oder Einsteiger.
  5. Um die Wildruhe sicherzustellen fliegen wir nicht sobald uns die Jagd darum bittet (Dämmerungsflüge).
  6. Das Hochälpele ist ein hike&fly Berg steigender Beliebtheit mit mehreren Startplatzorientierungen.
  7. Der Startplatz Ost unter dem Gipfel führt durch eine Waldschneise. Er ist mittelsteil und sehr wellig, was eine Schirmkontrolle beim Vorwärtsaufziehen und ohne Gegenwind erschwert. Ein Güterweg knapp unterhalb schränkt zudem die Startstrecke stark ein, weshalb nur ein Start mit Rückwärtsaufziehen (mit klarem Aufwind) zu empfehlen ist.
  8. Gute Windverhältnisse sind bei schwachem Höhenwind bei guter Einstrahlung vor dem Einsetzen des Talwindes vom Bodensee (d.h vor Mittag) gegeben.
  9. Fällt der Wind von links (Bodenseewind) oder rechts her (Westwind) in die Startwiese ein oder ist drehend (Thermik vor der Waldschneise), so besteht eine Leesituation und ein Startversuch ist nicht empfehlenswert.
  10. Alternativ gibt es Startmöglichkeiten weiter unten in der Waldschneise (Ost), oder mit Ausrichtung West-Südwest gegen das Güetle (Gschwendalpe), sehr flach gegen Norden (Seeblicklift Gleitzahl?) oder Richtung Rheintal von der Schwendealpe (1/2 Stunde zu Fuss vom Bödele oder von Watzenegg hoch, oft mit Seitenwind von rechts bei Bodenseewind).
  11. Bei Bodenseewind (Nachmittag) trifft man im Talkessel Richtung Bersbuch auf turbulente Leethermik (dann besser etwas rechts halten), östlich des Bödele auf deutlichen Fallwind Richtung Schwarzenberg oder südlich der Schwendealpe auf massivste Abwinde. (siehe Karte)
  12. Es gibt keine offiziellen Landeplätze im Gleitwegbereich. Bitte beachtet den Ratgeber „Hike&Fly“.
  13. Der Luftraum E geht bis auf FL 125 (ca 3800 MSL) und ist für uns als Mischraum ohne Bewilligung benutzbar.
  14. Karte der verschiedenen Windsysteme als PDF

 

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